Zwischen Staunen und völlig erledigt sein
Unser Paris-Abenteuer begann direkt mit einem echten Gänsehaut-Moment: Dem Place du Trocadéro. Von dort aus hatten wir diesen einen, perfekten Ausblick auf den Eiffelturm, der die Stadt so berühmt macht; ein Anblick, der uns sofort gezeigt hat, dass wir wirklich in Paris angekommen sind. Natürlich war das auch der perfekte Ort für unser erstes großes Fotoshooting, bevor wir uns alle mit staunenden Blicken wieder in Bewegung setzten. Direkt danach ging es mit einer entspannten Bootsfahrt auf der Seine weiter. Das war der ideale Weg, um nach der Ankunft einen ersten Überblick über die Stadt zu bekommen, während wir ganz gemütlich an den Sehenswürdigkeiten vorbeigetrieben sind.
Nach diesem Einstieg haben wir schnell gelernt, dass die Metro unser zweites Zuhause wird. Ohne sie hätten wir die riesigen Entfernungen kaum geschafft, denn wir sind kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Die Reise war dabei für alle eine tolle Erfahrung: Während die Kunstkurse immer wieder innegehalten haben, um die Eindrücke in ihren Skizzenbüchern festzuhalten – besonders vor dem Louvre, wo wir uns Zeit genommen haben, die Architektur und das Treiben auf dem Platz in Ruhe zu zeichnen –, hat der Französischkurs immer wieder kleine Ausflüge in die französische Geschichte gemacht und uns die Hintergründe zu den Orten erklärt, an denen wir gerade standen. Das hat auch unseren Spaziergang durch das jüdische Viertel Marais, das für seine ganz eigene Atmosphäre bekannt ist, noch spannender gemacht. Ein weiterer besonderer Moment war der Besuch von Notre-Dame: Es ist wirklich beeindruckend, dass die Kathedrale nach dem Brand nun wieder für die Öffentlichkeit geöffnet ist, und das Licht, das so wunderschön durch die alten Fenster in den Innenraum fiel, war einfach ein unvergesslicher Anblick.
Auch der Aufstieg zur Sacré-Cœur war ein echtes Highlight. Der Spaziergang durch die steilen, verwinkelten Gassen von Montmartre, dem berühmten Künstlerviertel, war zwar ziemlich schweißtreibend, aber oben angekommen, war die Aussicht über Paris einfach der Wahnsinn. Wir haben uns zudem die Champs-Élysées angesehen und standen vor dem riesigen Arc de Triomphe – alles irgendwie viel größer, als man es aus Filmen kennt. Zwischendurch waren wir auch im Kaufhaus Lafayette; die Architektur unter der Glaskuppel ist zwar echt der Hammer, aber bei den fantastischen Preisen, die dort aufgerufen werden, haben wir lieber nur gestaunt und nicht gekauft.
Als absoluter Höhepunkt unserer Reise stand dann der geplante Besuch des Eiffelturms auf dem Plan. Wir sind nicht nur unten vorbeigelaufen, sondern tatsächlich ganz hoch gefahren. Den Blick von dort oben über die ganze Stadt schweifen zu lassen, war ein echtes Erlebnis und hat für alle vorherigen Strapazen entschädigt.
Nach all den Kilometern, die wir täglich zu Fuß zurückgelegt haben, waren wir abends meistens komplett platt von der ganzen Lauferei. Trotzdem haben wir uns am letzten Abend noch einmal aufgerafft und sind zum Salsatanzen gegangen. Es war total chaotisch und wir waren sicher nicht die besten Tänzer, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht, den letzten Abend so locker ausklingen zu lassen.
Fazit der vier Tage: Wir haben so viel gesehen, dass man es gar nicht alles auf einmal verarbeiten kann. Es war anstrengend, wir haben uns die Füße wund gelaufen und waren abends oft einfach nur müde, aber es war eine Erfahrung, die wir so schnell nicht vergessen werden. Paris hat uns mit seinem ganz eigenen Charme total in den Bann gezogen – wir sind uns alle einig: Da müssen wir auf jeden Fall noch einmal hin!
Die Redaktion

















































