Vom 07.09.-11.09.2026 sind wir mit allen 10. Klassen und unseren Lehrern nach Brüssel gefahren. Nach der Anreise mit dem Bus waren wir gespannt auf unsere Zimmer, doch leider war das Hotel nicht auf uns vorbereitet: Die Zimmer waren noch nicht geputzt und kaum jemand konnte gleich einziehen. Ein toller Start also. Irgendwann hat sich das Ganze aber doch noch geklärt und wir konnten die Gegend rund um das Hotel auf eigene Faust erkunden. 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus zur Gedenkstätte Fort Breendonk, einem ehemaligen Lager der Nationalsozialisten aus der Zeit, als Belgien von Deutschland besetzt war. Wir sind durch die alten Zellen und Verhörräume gelaufen und haben viel darüber erfahren, was die Menschen dort erleben mussten. Da einige Führungen auf Englisch waren, musste man schon ziemlich gut hinhören, aber irgendwie hat der Englischunterricht wohl doch genutzt und wir haben das meiste verstanden. Danach gab es eine Stadtrallye durch Brüssel, vorbei an Mannekin Pis bis hin zum Grand Place. 

Am kommenden Tag besuchten wir das Atomium, das berühmte Wahrzeichen von Brüssel. Wir sind mit der Rolltreppe und dem Aufzug bis in die oberen Kugeln gefahren und hatten von dort oben einen mega Ausblick über die ganze Stadt.

Danach haben wir das Europäische Parlament besucht. Bei einer Führung haben wir erfahren, wie die EU eigentlich funktioniert, und durften sogar in den großen Plenarsaal. 

Am Donnerstag waren wir noch in einer Chocolaterie in Brüssel. Dort haben wir gelernt, wie belgische Pralinen hergestellt werden (und wie unglaublich teuer die sein können).

Gut, dass wir neben dem ganzen Programm auch Freizeit hatten. Die meisten von uns sind durch die Stadt gebummelt, waren in Cafés oder haben Souvenirs gekauft. 

Insgesamt war die Klassenfahrt nach Brüssel eine coole Mischung aus Geschichte, Politik, Stadt erkunden und Schokolade. Von Fort Breendonk über die Stadtrallye und das Atomium bis hin zum Europaparlament war die Abschlussfahrt sehr vielseitig.